Starke Partner DEUTZ & FFG

DEUTZ stärkt sein Defense-Geschäft mit der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG). Gemeinsam entsteht ein führender Systemanbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen.

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Hintergrund
Zwei, die zusammen­passen

FFG entwickelt, modernisiert und wartet militärische Fahrzeuge. Das Flensburger Unternehmen ist mit mehr als 1.100 Mitarbeitenden an 9 Standorten einer der wichtigsten Partner der Bundeswehr. Und beliefert Streitkräfte in mehr als 15 Nationen weltweit. Mit Berge- und Schützenpanzern, Mannschaftstransportern oder Spezialfahrzeugen unterstützt FFG rund 30 Fahrzeugplattformen.

DEUTZ ergänzt das Angebot von FFG um Antriebe, Energie- und Speicherlösungen, industrielle Skalierung – und ein weltweites Servicenetz.  
So entsteht ein führender Systemanbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energie. Made in Germany. DEUTZ wird damit ein Anbieter kompletter Systeme im Verteidigungsbereich. 

Was beide Unternehmen sonst noch verbindet? Gemeinsame Werte wie Ingenieurskunst und Innovationskraft, Qualität und Verlässlichkeit. 

Stärken
Was beide Unter­nehmen mitbringen

DEUTZ

Antrieb und Energie

rund 0

Streitkräfte weltweit vertrauen auf DEUTZ — darunter 14 NATO-Staaten

FFF

Fahrzeugbau

0 +

unterstützte Fahrzeug­plattformen und tiefe Verankerung in europäische Verteidigungs­systeme

Gemeinsam stärker

Engineered & Made in Germany
0 %
Ingenieurskunst
0 + Jahre

Transformation
Next DEUTZ:
Energie, Mobilität & Sicherheit

Gemeinsam mit FFG stärkt DEUTZ seinen Defense-Bereich deutlich – und setzt damit seine Transformation zum breit aufgestellten Industrieunternehmen konsequent fort. Mit Lösungen für Energie, Mobilität und Sicherheit, kombiniert mit einem globalen Service-Netzwerk. Davon profitieren alle fünf Geschäftsbereiche von DEUTZ: Engines, Service, New Tech, Energy und Defense.

Die Kombination aus DEUTZ-Antriebssystemen und FFG-Fahrzeugplattformen steigert die Wertschöpfung und erhöht die Auslastung bestehender Standorte im Motorengeschäft.

DEUTZ und FFG kombinieren ihre Service‑Netzwerke. Das heißt: breitere NATO‑Abdeckung, schnellere Reaktionszeiten und zusätzliche Umsätze.

Der Einsatz hybrider Antriebe und die Bereitstellung von Energielösungen im Feld eröffnen neue Chancen für NewTech und Energy.

FAQ
Die wichtigen Fragen

Die vollständige Übernahme von FFG ist ein weiterer Meilenstein der Transformation von DEUTZ vom reinen Motorenhersteller zum resilienten System- und Lösungsanbieter. Sie folgt einer klaren industriellen Logik: FFG bringt Fahrzeug- und Plattformkompetenz sowie tiefe Einbindung in europäische Verteidigungsprogramme ein, DEUTZ ergänzt um ein breites Antriebsportfolio und globale Industrialisierungsstärke. Gemeinsam leisten beide mit schnell skalierbaren Produktionskapazitäten einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas.
Zugleich stärkt der Schritt Deutschland als Industriestandort – strategisch relevante Verteidigungstechnologien bleiben in deutscher Hand und sichern so hochwertige Arbeitsplätze.

Mit einem Jahresumsatz von rund 760 Millionen Euro zählt das Flensburger Unternehmen FFG zu den führenden europäischen Anbietern für militärische Land- und Spezialfahrzeuge und ist etablierter Partner von Bundeswehr und Streitkräften in mehr als 15 Staaten weltweit. Mit mehr als 1.100 Mitarbeitenden wartet, repariert und modernisiert FFG militärische Rad- und Kettenfahrzeuge. Dazu zählen Berge- und Schützenpanzer, Mannschaftstransporter oder Spezialfahrzeuge. FFG entwickelt auch eigene Plattformen. Als Teil von DEUTZ entwickelt sich FFG zum eigenständigen Fahrzeughersteller mit vollständig selbst entwickelten Projekten.

Der Kaufpreis liegt bei 1,6 Mrd. Euro. Im Zuge der Transaktion erhalten die bisherigen Eigentümerfamilien der FFG DEUTZ-Aktien – mit dem Ziel, langfristig als Ankeraktionäre mit knapp unter 30 Prozent an Bord zu bleiben – sowie eine Barkomponente. Über die dafür auszugebenden Aktien soll eine außerordentliche Hauptversammlung beschließen, zu der DEUTZ mit Bekanntgabe der Übernahme eingeladen hat.

Die Transaktion wird das profitable Wachstum des DEUTZ-Konzerns beschleunigen und dazu beitragen, dass die kommunizierten strategischen Ziele für 2030 (Umsatz von 4 Mrd. Euro, EBIT-Marge von 10 %) früher erreicht werden. FFG befindet sich in einer starken Wachstumsphase und hat das Geschäftsjahr 2025 auf Basis der Rechnungslegung nach HGB mit einem Umsatz in Höhe von rund 760 Mio. Euro abgeschlossen. Der Auftragsbestand beträgt ein Vielfaches des aktuellen Umsatzes.

Die Transaktion ist ein weiterer Meilenstein der Transformation von DEUTZ: von einem reinen Motorenhersteller zu einem breiter aufgestellten Industrieunternehmen mit fünf klar definierten Geschäftsbereichen: Engines, Service, New Tech, Energy und Defense. Defense ist einer davon und gewinnt durch die Übernahme natürlich deutlich an Bedeutung: FFG wird der Kern des Defense-Geschäfts bei DEUTZ und damit zentraler Bestandteil der BU Defense, bleibt aber operativ eigenständig.

Im Zuge der Transaktion erhalten die bisherigen Eigentümerfamilien der FFG Aktien von DEUTZ – mit dem Ziel, langfristig als Ankeraktionäre mit knapp unter 30 Prozent an Bord zu bleiben. Der paritätisch besetzte Aufsichtsrat bleibt erhalten; am klaren Bekenntnis zur Mitbestimmung hält DEUTZ fest.

Mit der Übernahme von FFG stärken wir den Standort Deutschland insgesamt und bauen ihn weiter aus.

Partner der beiden Unternehmen arbeiten zukünftig mit einem führenden Systemanbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen zusammen.
Es ergeben sich keine Veränderungen bestehender Geschäftsbeziehungen und Verträge.

Vorbehaltlich der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung und der Freigabe durch die zuständigen Behörden wird der Vollzug der Übernahme für Ende 2026 bis Q1/2027 erwartet.

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Lars Boelke

Lars Boelke

Leiter Investor Relations, Kommunikation & Marketing

Rolf Becker

Rolf Becker

Senior Manager Investor Relations

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Lars Boelke

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Unternehmen
Zwei Unter­nehmen.
Eine Mission.

DEUTZ

Mit zuverlässigen Antriebssystemen, dezentralen Energieversorgungstechnologien und erstklassigem Service bietet DEUTZ Lösungen für die wichtigsten Wachstumsbereiche der Zukunft: Transport, Urbanisierung, Ernährung, Energie und Verteidigung. Mit rund 6.500 Mitarbeitenden weltweit und 1.250 Vertriebs- und Servicestandorten in fast 180 Ländern bietet DEUTZ seinen Kunden ein integriertes Produkt- und Dienstleistungsangebot aus einer Hand.

FFF

Die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG) ist ein Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitenden und einer über 150-jährigen Tradition. Heute ist die FFG ein internationales Hightechunternehmen, welches mit Innovationen im wehrtechnischen Bereich neue Maßstäbe setzt und sich als Systemhaus etablieren konnte. Nicht umsonst vertrauen Auftraggeber aus über 40 Ländern seit vielen Jahren auf Fahrzeugtechnologie „Made in Flensburg“.

DEUTZ & FFG
Gemeinsam für Europas Sicherheit